Viele haben sich gefragt, wann kommt der Google Drive Client für Linux. Nach dem Google zwar einen angekündigt hat, aber von diesem noch nirgends etwas zu sehen ist, hat sich der Online-Dienst Insync dem Problem angenommen und einen Clint für Windows, Mac und Linux entwickelt.

Was ist Insync?

Insync ist ein Dienst den es schon seid 2010 gibt und der jetzt auch einen Sync-Client für Google-Drive unter Windows, Mac und Linux bereitstellt. Dieser ermöglicht es dem Anwender seine Dokumente bei Google-Drive mit einem Ordner auf dem eigenen PC zu synchronisieren. Zusätzlich bringt Insync auch die Integration für Nautilus mit sich, die einem die Arbeit erleichtern kann. Besonders  sticht auch noch heraus, das man nicht nur einen sondern mehrere Google Accounts synchronisieren kann.

Wie nutzt man Insync?

Nach dem ersten Start des Insync-Clients, öffnet sich automatisch ein Browserfenster und man wird nach der Genehmigung für den Zugriff auf den eigenen Google-Account gefragt. Die Abfrage nach dem Konto und dem Zugriff des Dienstes muss man bestätigen und das war es dann  auch schon. Als erstes legt Insync einen gleichnamigen Ordner im Home-Verzeichniss an, in dem dann noch ein Ordner für den Google-Account angelegt wird.

Insync-Ordner im Home-Verzeichniss

Insync-Ordner im Home-Verzeichniss

Insync-Account-Ordner im eigentlichen Insync-Ordner

Insync-Account-Ordner im eigentlichen Insync-Ordner

Zusätzlich hat man unter Unity einen neuen Indikator in der Taskbar und unter Gnome3 einen in der Benachrichtiegungsleiste.

Das Tray-Menu unter Gnome3

Das Tray-Menu unter Gnome3

 

Wie komme ich an Insync? 

Den Client kann man ganz einfach über ein DEB- bzw. RPM-Paket unter Linux installieren.

DEB:

RPM:

 

Links:


5 Kommentare

Ixiter · 13. August 2012 um 04:35

Das klingt ja schonmal gut. Wie ist das mit den Office dokumenten? Werden die dann beim syncen gleich konvertiert?

    WeboGraph · 13. August 2012 um 05:27

    Ja die Dokumente werden beim Synchronisieren direkt in Microsoft-Office Formate formatiert und sollten so mit jeder gängigen Office-Software kompatibel sein.

Frank · 31. August 2012 um 19:56

Hallo, kann man auch nur einzelne Dateien hochladen ohne Sync eines Ordners? Kann man die Konvertierung auch deaktivieren, ich lade meist PDFs hoch? Kann man das Programm auch über Shell (Debian) bedienen?

    WeboGraph · 3. September 2012 um 12:23

    Natürlich kann man auch einzelne Dateien hochladen und das tut man ja auch immer. Doch scheint mir du meinst das eher so, dass du einfach einer Datei sagst „du lad dich mal nach Drive hoch“ und du nicht wirklich alles synchron halten willst. So einfach ist das nicht da dies nur Sync-Client (wie es der NAme Insync schon sagt) ist, aber vielleicht hilft dir dieser Link da weiter https://www.insynchq.com/gmail/ .

    Was die Bedienung über die Shell betrifft, lässt sich über den Sinn oder Nutzen streiten. Für mich persönlich ist das eher nicht relevant und deswegen kann ich dazu keine Aussagen tätigen.

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